Ostern – Was bedeutet es für uns? – Teil 4

Von Johannes Vollmer

Es ist vorbei?  Nein, die Geschichte geht weiter! Nach der Ruhe am Oster-Samstag. geschieht am Oster-Sonntag etwas gewaltiges. Jesus wird von Gott, seinem Vater zu neuem Leben erweckt.

So etwas können wir uns nicht vorstellen, es wirkt für uns unglaublich. Doch wenn wir noch einmal an den Anfang, die Schöpfung zurückgehen, wird es klarer. Gott, den wir Christen als den Schöpfer unserer Welt sehen und anerkennen, hat seiner Schöpfung das Leben gegeben. Bei der Erschaffung des Menschen wird es explizit beschrieben. Gott blies dem Menschen den lebendigen Odem in seine Nase, so heißt es in 1. Mose 2,7. Gott ist also der Spender des Lebens. Dieses Leben konnte von nun an immer wieder weiter gegeben werden. Bei jeder Geburt eines Menschen werden wir neu darauf hingewiesen. Warum sollte dieser Gott, der das Leben am Anfang schenkte, es jetzt bei seinem Sohn nicht tun können? Jesus hat die Versöhnung der Menschen mit Gott durch sein stellvertretendes Opfer am Kreuz herbeigeführt und stirbt dort einen zeitlich begrenzten Tod. Jesus hat seine Aufgabe auf dieser Welt erfüllt. Gott schenkt ihm wieder neues Leben. Daraufhin gibt sich Jesus seinen Freunden zu erkennen. Sie können dieses Ereignis kaum fassen. Es ist eben doch nicht vorbei, sondern es beginnt etwas neues. Jesus erklärt ihnen, warum das alles so geschehen musste, und jetzt beginnen sie die Zusammenhänge zu verstehen. Kurz bevor Jesus diese Welt wieder verlässt und zu seinem Vater in den Himmel zurückkehrt, überträgt er seinen Freunden eine wichtige Aufgabe. Sie sollen diese Botschaft von der Versöhnung der Menschen mit Gott und die daraus resultierende Rettung der Menschen vor dem ewigen Tod weitersagen. Das tun sie mit Freude. Es entsteht das Christentum. Diese christliche Lehre wurde immer wieder durch Machtinteressen Einzelner entstellt, so dass der Inhalt oft nicht mehr erkennbar war. Doch es hat auch immer Menschen gegeben, die die wahren Werte und Inhalte dieser Botschaft hoch gehalten haben.

Diese Botschaft wird ganz klar in der Bibel beschrieben. So wie Jesus diesen zeitlich begrenzten Tod starb, werden wir auch diesen Tod sterben müssen. Aber so wie Jesus auferstanden ist, besteht auch für jeden von uns die Möglichkeit zu einem neuen und diesmal ewigen Leben erweckt zu werden. Dafür muss jeder nur eine Bedingung erfüllen. Ich muss diese Versöhnung, die Jesus bewirkt hat für mich in Anspruch nehmen und „Ja“ dazu sagen. Wie wir schon gelesen haben, hat Gott uns Menschen mit einem freien Willen ausgestattet. Und auch hier können wir uns frei entscheiden „Ja“ oder „Nein“ dazu zu sagen. So wird es am Ende entweder das ewige Leben oder den ewigen Tod geben.

Gott, der uns Menschen über alles liebt und wie wir gesehen haben bis zum Äußersten gegangen ist um für uns, für Sie und für mich, ewiges Leben zu ermöglichen freut sich über jeden, der die Entscheidung für das Leben trifft. Ein Leben bei Gott, das mit dem hier auf der Erde nicht zu vergleichen ist. Es ist uns beschrieben im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung und dort im 21. Kapitel. Wenn sie neugierig geworden sind, dann lesen sie diesen Textabschnitt. Am Besten nach einer modernen Übersetzung. Sie werden staunen.

Erst dann ist de Geschichte dieser Welt zu Ende, denn Jesus wird noch einmal wiederkommen. Dann nicht als kleines Kind wie zu Weihnachten, sondern als König, als ein sein Volk liebender Herrscher. Er wird einen neuen Anfang setzen und alles, was sich auf dieser Erde zum Bösen entwickelt hat vernichten. Die Bibel beschreibt das in Offenbarung 21,5 so:

Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!

So können wir zusammenfassend sagen, um wieder zum Anfang zurückzukehren. Ein Leben der Selbstverwirklichung nur auf uns selbst bezogen, führt nicht zu dem Ziel zu dem wir eigentlich bestimmt sind. Es führt zum Egoismus und zur Vereinsamung.

Jesus ist einen anderen Weg gegangen. Er hat auch sein Ziel in einzigartiger Weise verfolgt und hat es auch durch enorme Schwierigkeiten nicht aufgegeben. Er konnte das verwirklichen, was er sich vorgenommen hatte: Die Rettung der von ihm so geliebten Menschen. Die Bibel beschreibt das im Johannesevangelium im Kapitel 3, 16 mit folgenden Worten:

So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. (Joh. 3, 16)

Ich wünsche Ihnen gesegnete Osterfeiertage.

Ostern – Was bedeutet es für uns? – Teil 3

Von Marc-Aurel Nerlich

Es ist vorbei. Um ihn herum ist alles still. Waren die letzten Jahre nur ein Traum gewesen? Eine Fantasievorstellung, die aus seinem Gehirn entsprungen war? Nein! Das kann nicht sein. Er hatte so viele Heilungen miterlebt, wo Jesus Menschen die Hände aufgelegt hatte und diese im selben Moment gesundgeworden waren. So viele übernatürlicheEreignisse, die allein durch Jesu Wort ausgelöst worden waren. Das kann doch nicht alles nur eine Wahnvorstellung gewesen sein. Nein, denn die letzten dreieinhalb Jahre hatten ihm gezeigt, was alles möglich ist, wenn man nur glaubt. Und doch saß er jetzt hier. Alleine in diesem engen, dunklen Raum mit einem mit Tränen übersäten Gesicht. Jesus war tot. Er lag in einem dunklen Grab, vor das man einen schweren Stein gerollt hatte. Und er, Petrus, der Anführer der Freunde Jesu,hatte ihn im Stich gelassen und wusste nicht mehr, was er glauben sollte.

Petrus wusste nicht mehr, was er noch glauben sollte. Er war davon ausgegangen, dass Jesus der Messias ist. Also der Retter der Juden, der das Volk in die Freiheit und Unabhängigkeit von der römischen Besatzungsmacht führen sollte. Doch jetzt war Jesus tot. Getötet durch die, die er eigentlich hätte verjagen sollen. Die Vorstellungen der Jünger über Jesus war absolut falsch. Er hatte nie vor, auf der Erde ein Reich aufzurichten, sondern war gekommen, um hier für die Folgen unserer Handlung zu sterben. So wie der Vater für seinen Sohn in der Geschichte von gestern.

Um das verstehen zu können, muss man an den Anfang der Bibel gehen. Gott hatte die Erde und alles, was darauf is,tgeschaffen. Die ersten beiden Menschen, Adam und Eva, lebten in absoluter Harmonie mit Gott und der Natur. Die Erde war makellos. Es gab nichts Schlechtes und die Menschen waren dazu geschaffen worden, ewig zu leben. Nur ein Risiko gab es bei der ganzen Sache. Gott hatte den Menschen mit einem freien Willen geschaffen und wollte ihm die Wahl lassen, sich gegen ihn und diese perfekte Welt zu entscheiden. Aus diesem Grund stand in der Mitte des Gartens ein Baum, dessen Frucht den Menschen die Möglichkeit gab, das Böse kennen zu lernen und ohne Gott leben zu können. Was passieren würde, wenn sie die Frucht essen, hatte Gott ihnen gesagt. Sie würden sterben müssen. Trotz alledem entschieden sich Adam und Eva dazu, von der Frucht zu essen und erkannten, was Gut und Böse ist.

Das heißt, die Folgen ihrer Handlungen waren Tod, Lüge, Streit, Schmerz, Scheidung, Krankheit und vieles mehr. Eigentlich ein großer Teil dessen, was unsere Welt heute auszeichnet. Gott stand nun an dieser Stelle vor der Wahl, die Menschen einfach in Ruhe zu lassen oder die Folgen ihrer Handlungen von ihnen weg zu nehmen. Er entschied sich für den zweiten Weg. Aus diesem Grund kam er in Jesus auf die Erde und starb, damit wir nicht für immer tot sein müssen, sondern ewig leben können mit ihm zusammen. Er hat also,wie der Vater in der Geschichte von Freitag, die Folgen der Handlung auf sich genommen. Und das macht er bis heute, auch ganz konkret für Sie. Er möchte Sie aus diesem Schlamassel, das wir Leben nennen, zu sich nach Hause holen,um mit Ihnen zusammen ein Leben in absoluter Schönheit und ohne Leid zu erleben. 

Das ist der Grund dafür, warum Jesus am Oster- Samstag im Grab lag. Und wie es weitergeht, erfahren Sie morgen. 

Bis dahin wünsche ich Ihnen von Herzen Gottes Kraft und Ausdauer für die bevorstehenden Herausforderungen!

Ostern – was bedeutet es für uns? Teil 2

Von Marc-Aurel Nerlich

Gefesselt und blutüberströmt sitzt er auf dem Boden. Die Kerkertür klappert. Was wird jetzt wohl passieren? Kommen Sie wieder, um ihn zu schlagen? Die ganze Nacht über musste er hier drinnen sitzen und wurde in regelmäßigen Abständen von den Soldaten, die ihn eigentlich nur bewachen sollten, geschlagen, angespuckt und verhöhnt. War es das wirklichwert gewesen? Waren es die Menschen, für die er hier drinnen saß, wirklich wert?

Ich weiß nicht, ob Jesus sich am Freitagmorgen diese Fragen gestellt hat. Aber was ich weiß, dass er sie beide mit Ja beantwortet hätte. Sie sind es ihm wert! Um das besser verstehen zu können, möchte ich Ihnen eine Geschichte erzählen. Sie handelt von einem Sohn, der vor kurzem erfahren hatte, dass sein Vater aufgrund eines Raubüberfallszum Tode verurteilt worden war.

Er konnte es immer noch nicht fassen. Wie war es nur so weit gekommen? Ja, ihr Verhältnis war nicht immer das Beste gewesen. Schon in jungen Jahren hatte er seinen Vater mehrfach belogen und bestohlen. Dieser hatte ihn zwar immer wieder darauf angesprochen, aber ohne Erfolg. Er hatte nichts an seinem Verhalten geändert, bis zu seinemzweiundzwanzigsten Geburtstag, als er einen riesigen Fehler machte. Dieses Mal war es nicht sein Vater, den er bestohlen hatte, sondern ein Schmuckgeschäft. Dummerweise war ihm bei dem Überfall ein älterer Herr in die Quere gekommen, den er mit einem Baseball- Schläger niederschlug und wie später herauskam, tötete. Die Beute brachte er zu seinem Vater nach Hause und versteckte sie dort in einem Safe. Anschließend tauchte er bei einer Freundin unter. Als die Polizei mit den Ermittlungen begann, konnten sie relativ schnell einen Zeugen ausfindig machen, der den Raub mit dem Handy aufgenommen hatte und sah wohin der Verbrecher mit seiner Beute gegangen war. Nun standen die Polizisten mit einem Untersuchungsbefehl vor dem verdutzten Vater. Dieser war sich natürlich keiner Schuld bewusst und erlaubte den Beamten, seine Wohnung zu durchsuchen. Als sie ihn baten seinen Safe zu öffnen, machte er dies ohne Widerwillen und war sichtlich erstaunt über den dort liegenden Schmuck. Sofort war dem Vater klar, wer ihn in diese missliche Situation gebracht hatte. Ohne lange darüber nachzudenken, nahm er die Schuld seines Sohnes auf sich und gab sich gegenüber der Polizei als der Dieb und Mörder aus. Einige Monate später, folgte seine Verurteilung zum Tod. Während er auf die Vollstreckung seines Todesurteils wartet, stellte er sich folgende Fragen: „War es das wert gewesen? War mein verkorkster Sohn dieses Opfer wirklich wert?“ 

Das, was der Vater in der Geschichte für seinen Sohn getan hat, hat Jesus für Sie und mich getan. Er will für uns da sein. Egal ob wir an ihn Glauben oder nicht. Er möchte uns vor den Konsequenzen unserer Handlungen bewahren. Ja, er möchte uns sogar ein ewiges Leben schenken, ohne Trauer, Schmerz, Leid und Tod. Das ist der Grund dafür, warum er am Karfreitag, blutüberströmt im Gefängnis saß und letztendlich an das Kreuz geschlagen wurde, um dort zu sterben. Er hatte sich wie der Vater in der Geschichte dazu entschieden, die Folgen unserer Handlungen auf sich zu nehmen, damit wir Menschen leben können.

Doch welche Folgen meiner Taten hat denn Jesus für mich auf sich genommen? Dieser Frage wollen wir im nächsten Beitrag nachgehen.

Ich wünsche Ihnen von Herzen Gottes Segen!

Ostern – was bedeutet es für uns?

Von Johannes Vollmer

In unserer modernen Gesellschaft nimmt das Thema Selbstverwirklichung einen sehr großen Raum ein. Jeder kann es schaffen, man muss nur genug an sich arbeiten. Sei es der Erfolg im Beruf, die eigene Fitness, die Ernährung usw. So wird das Leben zum Kampf und je mehr wir uns damit beschäftigen, besser zu werden, desto schlechter geht es uns, weil sich andere auch hauptsächlich um sich selbst und weniger um den anderen kümmern. Das Streben in unserer Gesellschaft um so eine Art von Selbstverwirklichung führt letztendlich zur Vereinsamung.

Wenn sich jeder Mensch nur um einen Menschen kümmern würde, wäre allen geholfen.

(Diese Gedanken sind angelehnt an Aussagen eines Beitrags in der Sendung „Titel, Thesen, Temperamente“, ARD, 28. 03. 2021)

Nun möchte ich hier keine wissenschaftliche Abhandlung über dieses Thema anstreben. Das haben schon große Wissenschaftler getan und das auch in guter Weise aufgearbeitet.

In diesem Beitrag möchte ich in diesem Zusammenhang ein paar Gedanken über das vor uns liegende Osterfest äußern.

Ostern ist das wichtigste Fest der Christen.

Aber warum eigentlich?

In unserer Beitragsreihe „Advent in der Krise“ wurde schon darauf hingewiesen, dass mit der Geburt Jesu seine Geschichte bzw. seine Aufgabe auf dieser Erde nicht beendet war, sondern erst seinen Anfang nahm.

Durch sein Leben auf dieser Erde zeigt er den Menschen wie Gott ist. Ein Gott, der den Menschen, die er geschaffen hat zugewandt ist, voller Liebe, Gnade und Barmherzigkeit. Auch darüber ist in unseren Beiträgen zu lesen.

Wenn wir uns dieses Leben von Jesus in der Bibel ansehen, nachzulesen in den ersten vier Büchern des neuen Testamentes, Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, dann erfahren wir viel darüber, wie Jesus mit und für die Menschen gelebt hat. Er war besonders für die da, die seine Hilfe brauchten. Ihm ging es nicht um Selbstverwirklichung und doch hat er, indem auch er den Menschen zugewandt war, ihnen die Wirklichkeit Gottes gezeigt. Gerade weil die Menschen, bildlich gesprochen, immer wieder von Gott weggelaufen sind und ihre eigenen Wege gingen, kümmerte er sich in besonderer Weise um sie.

Wie dieses kümmern aussieht und was das für uns Menschen zu bedeuten hat, wollen wir uns in den nächsten Tagen, über Ostern ansehen. Sie sind herzlich dazu eingeladen, die Artikel die am kommenden Wochenende erscheinen werden zu lesen.

Wir möchten Sie zu unseren Ostergottesdiensten über YouTube einladen, die am:
Karfreitag: 02.04.21 um 19 Uhr: https://youtu.be/J8LRvhPRW6E
Samstag: 03.04.21 um 19 Uhr: https://youtu.be/iapXu5XRGJA
Ostersonntag: 04.04.21 um 10 Uhr: https://youtu.be/3PmsTiUuUsc
stattfinden werden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen besinnliche Oster- Vorbereitungstage.

…wie auch euer Vater barmherzig ist!

von Mirjam Mehnert

Jahreslosung 2021

Wenn ich als Kind etwas angestellt hatte und mein Vater mich ausschimpfen wollte, sagte ich stets: „Papa, lache mal.“ Ich kann mich an keinen Fall erinnern, wo mein Vater danach noch geschimpft hätte – er brachte es einfach nicht fertig.

Wenn mein Sohn etwas ausgefressen hat, kommt er sehr häufig zu mir, umarmt mich etwas fester und freiwilliger als sonst und seufzt: „Mama, ich habe dich ganz doll lieb.“ Das rührt an mein Mutterherz, egal, wie sauer ich gerade noch war.

Sucht man in der Bibel das Wort „barmherzig“, so findet man es fast ausnahmslos im Zusammenhang mit den Worten gnädig, geduldig und gütig.

Barmherzig sein, das hat etwas mit Nachsicht zu tun, mit Vergebungsbereitschaft, mit Aushalten. Erbarmen braucht Herzenswärme. Da geschieht etwas, das von einer Person auf die andere überströmt. So stelle ich mir das Erbarmen Gottes vor.

Die Bibel sagt, Gott tröstet uns, wie eine Mutter ihre Kinder tröstet. Jesus erklärt seinen Jüngern, dass wir zu Gott „Papa“ sagen dürfen. Gott ist Vater und Mutter in einem.

Wenn wir etwas ausgefressen haben, müssen wir noch nicht einmal unter Tränen um Verzeihung bitten und reumütige Büßertaten vollbringen. Es rührt an Gottes Herz, wenn es uns leidtut, egal, wie gut oder schlecht wir das ausdrücken können. Wenn uns der Schuh drückt, bemerkt er das. Natürlich tut er das – er hat uns geschaffen, er kennt den Bauplan, er weiß, was er in uns hineingelegt hat. Und er kennt auch unsere „Baustellen“, unsere Nöte und Ängste, unser verheimlichtes Versagen, unser Leugnen, damit wir uns schmerzhaften Konflikten nicht stellen müssen, er weiß um die fehlgeleitete Sehnsucht, Leere und vielleicht auch bislang erfolglose Suche, die uns dazu treibt, manche Dummheit zu begehen.

Aber Gottes Augen blicken barmherzig auf seine Schöpfung. Er erbarmt sich wie ein Vater über Kinder, die es einfach nicht besser wissen und (noch) nicht kapieren. Sogar dann, wenn wir es beim hundertsten Mal immer noch falsch machen, wenn uns unsere Schwächen immer wieder verfolgen, wir manches ungute Verhalten einfach nicht abstellen können, wir immer wieder zu spät daran denken, dass wir uns doch in diesem oder jenem Punkt ändern wollten, oder wenn wir einfach nicht hinschauen wollen oder können, wo es dunkle Flecken oder Veränderungsbedarf in unserem Leben gibt. Gott bleibt bei uns, auch wenn wir stillstehen oder nur sehr langsam gehen können.

Er bleibt bei dem kleinen Kind, das gerade neugierig die Welt entdeckt und dabei überhört, dass die Mutter es ermahnt, nicht auf den Hocker zu klettern.

Er bleibt bei dem Mann, der zur Arbeit fährt und im Auto über den vor ihm Fahrenden eskaliert.

Er geht mit der überforderten Frau, die Arbeit und Haushalt und Mutterpflichten unter einen Hut zu bekommen versucht und der dabei der Geduldsfaden reißt.

Er geht mit dem alten Menschen, der vereinsamt und hilflos in einem Heim im Bett liegt und auf Gedeih und Verderb anderen Menschen ausgeliefert ist.

Gottes Barmherzigkeit ist kein kurzer Gefühlsüberschwang, der ihm im nächsten Augenblick schon wieder leidtut. Sie ist ein Versprechen über Generationen hinweg. Er lässt sich daran erinnern und darauf festnageln, weil es sein Wesen ist.

Wir dürfen uns bei ihm verkriechen, uns schützen lassen, uns ausweinen, einfach nur rumsitzen und da sein, mit all unseren Verletzungen, mit Schuld und Scham, mit Reue und all den Versäumnissen, die uns im Nachhinein leidtun. Er deckt alles mit seinem Erbarmen zu und erlaubt uns, in seiner Nähe zu verweilen und auszuruhen, er verlangt nicht, dass wir uns zusammenreißen und weiter funktionieren und den Mund halten und weitermachen.

Er wünscht sich, dass wir sein Erbarmen, seine Barmherzigkeit in Anspruch nehmen und dadurch entdecken, wie wohltuend seine Nähe ist, wie sehr er sich eine Beziehung mit uns wünscht, fernab alles menschlichen Gerechtigkeitsempfindens, aller Unversöhnlichkeit und aller Selbstzweifel. Er öffnet sein Herz jedem. Sein Erbarmen fließt von ihm auf uns über. Ausnahmslos und ohne Unterschied. Damit wir mit vielen anderen am eigenen Leib erfahren und vielleicht begreifen können:

„Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte.“ (Psalm 103, 8)

Seid barmherzig, …

Von Marc-Aurel Nerlich

Andacht vorlesen lassen.
Nicht genehmigte Weiterverarbeitung und oder -verbreitung des Audiomaterials ist untersagt.
Jahreslosung 2021

Das ist der Satz, der uns im Jahr 2021 begleiten soll. Ein Satz, der uns dazu auffordert, etwas zu tun, weil Gott für uns etwas getan hat. In diesem Text wollen wir uns mit der Aufforderung „Seid barmherzig…“ auseinandersetzen und in einem späteren dann mit der Aussage „…wie auch euer Vater barmherzig ist!“ 

Um genauer verstehen zu können, was damit gemeint ist, muss man sich mit dem Wort Barmherzigkeit auseinandersetzen. Es meint, dass man an fremder Not nicht vorbeigeht, sondern diese sieht und etwas gegen sie unternimmt. 

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, wenn Sie diese Wortbedeutung lesen. Aber vor meinem inneren Auge lassen diese Worte auf der Stelle einige Szenen ablaufen. Ich sehe mich zum Beispiel, wie ich an einem Bettler vorbeigehe oder eine Frau, die mit viel Mühe ihre Einkaufstaschen trägt, nicht anspreche, um ihr meine Hilfe anzubieten. Szenen, die, wenn wir ehrlich sind, doch den Alltag von uns allen prägen. Das stimmt, könnte jetzt der ein oder andere darauf erwidern, aber Not ist doch überall und jeder sollte schauen, dass er mit seinem Leben zurechtkommt. Denn wenn jeder auf sich schaut, so ist jedem geholfen. Doch ich frage mich, ist das wirklich so?

Jesus erzählte zu diesem Thema einmal eine Geschichte: „Ein Mann war unterwegs gewesen und wurde von Räubern überfallen, die ihm alles stahlen und ihn blutend und halb tot in einer Ecke zum Sterben zurückließen. Nach einiger Zeit kam ein Mann vorbei und kurz danach noch mal einer. Beide waren hochgestellte Männer ihrer Gesellschaft. Doch sie ließen den Verletzten liegen.  Einige Stunden später kam ein Ausländer an dem Sterbenden vorbei und half ihm, obwohl sich die Völker der beiden Männer in einem sehr spannungsvollen Verhältnis befanden. “

Schaut man sich diese Geschichte an, so sieht man:

1. Es gibt Situationen, wo wir in Not geraten und nichts dafür können. Das kann wie bei dem Mann ein Überfall sein, aber auch ein Unfall, eine schwere Krankheit, finanzielle Nöte, Eheprobleme und vieles mehr. Probleme, aus denen man einfach nicht von allein rauskommt. Wie der Mann in der Geschichte liegt man im übertragenen Sinne blutend am Straßenrand und ist hilflos.

2. Zeigt die Geschichte auf, dass es wichtig ist, dass wir miteinander barmherzig sind. Also der Not unseres Gegenübers begegnen. Zum Glück kam der Ausländer vorbei und half dem Mann. Wäre er nicht barmherzig gewesen, wäre der Verwundete gestorben. Deswegen ist es auch so wichtig, dass wir mit offenen Augen durch die Welt gehen und dort, wo wir können, sollten wir versuchen, unserem Gegenüber zu helfen.

Ganz praktisch zeigt mir das Folgendes:

  1. Ich möchte nicht an der Not meiner Mitmenschen vorbeigehen. Das bedeutet für mich, dass der nächste Obdachlose nicht irgendein Störfaktor ist, der nicht in das Bild passt, sondern ein Mensch, dem ich meine Hilfe anbieten möchte.
  2. Bedeutet es für mich, dass ich mit offenen Augen durch die Welt gehen will, um auch die nicht sichtbaren Nöte wahrzunehmen und dort für Menschen da zu sein. Das kann ganz einfach durch Zuhören, Dasein, einen Anruf, ein mutmachendes Wort u.v.m. geschehen. 

Bei dem bisher Geschriebenen wird mir eines bewusst: Ich brauche Gott, um die Not, besonders die versteckte Not der Menschen, sehen zu können. Des Weiteren brauche ich ihn und seine Weisheit und Weitsicht, um den Menschen in Not begegnen zu können.

Wie schön wäre es, wenn die Barmherzigkeit, also das Wahrnehmen und Begegnen der fremden Not, das Jahr 2021 bestimmen würde. 

Weihnachten in der Krise? – TEIL 5 – FACETTEN DES LICHTS

von Johannes Vollmer

Gehen Sie auch in dieser Zeit gerne durch die Straßen und sehen sich die so verschiedenartig dekorierten und beleuchten Fenster an?
Der Lichterglanz, der die Häuser schmückt, fasziniert mich jedes Jahr aufs neue.
Licht brauchen wir Menschen, um leben zu können. Das können besonders die Menschen beurteilen, die nördlich des Polarkreises wohnen. Dort wird es in den Wintermonaten nicht richtig hell.
In dieser Jahreszeit, in der es auch bei uns sehr lange dunkel ist, empfinden wir diese weihnachtliche Beleuchtung als sehr angenehm. Im Jahr 1986 hat der Österreichische Rundfunk (ORF) die „Aktion Friedenslicht“ ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme in der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Ab dem 3. Advent wird das Licht in Deutschland verteilt. Dieses Licht wird immer weiter gegeben und wird in Deutschland an über 500 Orten an jeden weitergegeben, der es haben möchte.
In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto: „Frieden überwindet Grenzen“.
Das Friedenslicht kommt nicht nur nach Deutschland, sondern geht in die ganze Welt und überwindet damit alle Grenzen, die wir Menschen in dieser Welt festgelegt haben. Es geht von dem Ort aus, wo es einst von Gott hingesendet wurde. Der helle Stern von Bethlehem, der schon die Weisen führte und auch den Hirten Orientierung gab, erleuchtet den Stall in dem Gottes Sohn als Mensch geboren wird. Ein Ereignis, dass etwas besondres ist, heilig eben – der „Heilige Abend“ –  Jesus – von Gott zu den Menschen gesandt.

Jesus sagt später selbst von sich (Joh. 8,12) Ich bin das Licht der Welt…

Wir Menschen brauchen Licht auch um uns orientieren zu können, und den Weg zu unserem Ziel zu finden. Nicht umsonst wurden, als es noch keine Navigationsgeräte gab Leuchttürme gebaut, die der Schifffahrt Orientierung gaben. Und wir selbst wollen auch gutes Licht an unseren Fahrzeugen haben, damit wir bei einer Nachtfahrt gut sehen können.

Ich erinnere mich gern an eine Nachtwanderung im Schwarzwald. Unser Vermieter der Ferienwohnung hatte uns dazu eingeladen. Wir waren ca. 15 Leute. Er war der Einzige der sich gut auskannte und ein Licht hatte. Ein Seil hatte er sich umgebunden, welches so lang war, dass wir alle hintereinander her laufen und es anfassen konnten. Obwohl wir uns in diesem Gebiet nicht auskannten, kamen wir alle gut am Ziel an.

Das ist für mich ein Beispiel wie Jesus mit uns umgeht. Wenn er vorangeht und wir ihm folgen, können wir das Ziel nicht verfehlen. Etwas später lesen wir mehr davon.
Aber der Ausdruck des Lichtes hat ja viele Bedeutungen. Wir verbinden ihn in unserer Sprache auch oft mit dem Begriff der Erkenntnis, des Begreifen.

Volkstümlich würden wir sagen: Uns ist ein Licht aufgegangen.

Auch in unserem Empfinden spielen Licht und Dunkelheit eine Rolle. Gerade in der gegenwärtigen Zeit mit all der Ungewissheit wie es weitergeht, mit der Angst um die Existenz oder die Befürchtung nicht gesund zu bleiben. Das würden wir vielleicht mit „dunklen Zeiten“ beschreiben.
Dagegen wenn wir aus diesen Situationen gut herauskommen bzw. Freude oder Erfolg vor uns liegen dann „geht die Sonne auf“ oder wir sehen „Licht am Ende des Tunnels“.
Wenn Jesus in der Bibel davon spricht, dass er das Licht der Welt ist, dann heißt das für uns, dass er uns in unserem Leben Orientierung, Halt und Erkenntnis schenken will.

Schauen wir in die Bibel hinein, so ist sie voll von Hinweisen wie Leben gelingen kann.
Das Leben Jesu, das in den ersten vier Büchern des neuen Testamentes beschrieben wird, macht deutlich, wie wir Menschen miteinander umgehen sollten.
Oder schauen wir in das Buch der Sprüche im alten Testament. Dort sind Lebensweisheiten aufgeschrieben, die bis heute gelten und die wir zum Teil sogar noch verwenden.
Die Bibel kann man auf ganz unterschiedliche Weise lesen. Man kann es oberflächig tun und sie als Geschichtsbuch verwenden. Vieles ist geschichtlich erforscht und durch Ausgrabungen belegt.
Wenn man sie aber gründlicher und intensiver liest, kann sie uns ganz persönlich ansprechen und Licht und Orientierung in unserem Leben sein. Für mich ist sie ein sehr spannendes Buch, das mir immer häufiger ein „Aha – Erlebnis“ gibt, aber auch immer noch Geheimnisse birgt. Das Licht des Heiligen Abends, an das wir uns ja in jedem Jahr wieder erinnern ist nicht am nächsten Morgen erloschen, sondern will bis in unser ganz persönliches Leben hinein leuchten. Uns Orientierung, Halt und Sinn in unserem Leben geben. Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich immer wieder daran erinnern. Besonders dann, wenn Sie genauso wie ich am Heiligen Abend im Schein der Kerzen zusammen sitzen. 

Gott segne Sie und behüte Sie.

Wenn sie Fragen zu den Themen haben, die wir in dieser Adventszeit bedacht haben oder auch darüber hinaus sind Sie herzlich eingeladen, sich an die auf dieser Seite angegebenen Adressen zu wenden.

Advent in der Krise? – Teil 4 – UND WAS NUN?

Von Marc-Aurel Nerlich

Da stehe ich nun auf dem Parkplatz. Die Wut kocht in mir hoch und ich bin kurz davor, emotional über- zureagieren und eine kleine Bombe bei einem Telefonat hochgehen zu lassen. Was der Grund für dieses Verhalten ist? Eigentlich etwas Banales aber dennoch echt Ärgerliches. Die Ergotherapie-Praxis, bei der ich in Behandlung bin, hat geschlossen und ich wurde nun zum wiederholten Mal nicht davon in Kenntnis gesetzt. Das bedeutet für mich ein effektiver Zeitverlust von einer knappen Stunde. Zeit, die ich gerne besser genutzt hätte.

Kennen Sie das? Das Gefühl enttäuscht zu werden und das vielleicht zum wiederholten Mal? Enttäuschungen begleiten uns unser Leben lang. Auch dieses Weihnachtsfest sorgt in der Bevölkerung für große Enttäuschung, wie wir aus den vorherigen veröffentlichen Texten bereits herauslesen konnten. Aber soll dieses Gefühl wirklich der Grundtenor für das Weihnachtsfest 2020 sein?

Wenn wir uns die biblische Weihnachtsgeschichte anschauen, dann merken wir schnell, dass auch diese mit Enttäuschungen zu tun hat. Klar wird dies an den Magiern aus dem Morgenland. Sie wollen den neugeborenen König (Jesus) sehen. Der Auslöser für ihre monatelange Reise war ein Stern, der bei ihnen zu Hause im Morgenland am Himmel erschienen war. Aufgrund des Erscheinens dieses Sternes deuteten sie, dass in Jerusalem ein neuer König geboren worden ist. Aus diesem Grund machten sie sich auf den Weg und wurden in Jerusalem enttäuscht. Denn es war kein neuer König auf die Welt gekommen. Ratlos und frustriert wollten sie sich schon auf den Rückweg begeben, als sie von den Priestern aus Jerusalem erfuhren, dass es eine jahrhundertealte Prophezeiung gibt, die besagt, dass ein besonderer König, in Betlehem geboren werden soll. Plötzlich wurde aus der Enttäuschung der Magier Hoffnung und sie begaben sich auf den Weg nach Betlehem. Währenddessen erschien ihnen wieder der Stern, den sie in ihrer Heimat aufgehen sehen haben und führte sie zu einem Stall, über den er stehen blieb. Doch da auf einmal, so stelle ich es mir vor, kippte ihre Hoffnung wieder zur Enttäuschung um. „Ein Stall?“ müssen sie sich gefragt haben. „Wie soll sich denn darin jemand Hochgeborenes befinden?“ Verstärkt wurden ihre Zweifel dann auch dadurch, dass sich vor dem Stall Männer aus einer der untersten Schichten der Israeliten befanden, nämlich Hirten. Trotz alledem begibt sich die Gruppe von Männern in den Stall, um…,ja Sie haben es erraten, erneut enttäuscht zu werden. Denn in dem Stall befanden sich neben den Hirten und Tieren nur ein einfaches Bauernpaar mit einem Neugeborenen. Und trotz alledem tun sie das Unglaubliche. Sie fallen vor dem Kind auf die Knie und überreichen ihm Geschenke, die eines Königs würdig sind und ein kleines Vermögen wert waren. Ich frage mich warum? Woher hatten sie plötzlich die Sicherheit, dass dieses Kind wirklich der versprochene König sei? Es muss eine innere Stimme oder ein Überzeugtsein gewesen sein, dass sie glauben ließ.

Wenn ich diese Geschichte betrachte, so ermutigt sie mich. Denn sie zeigt uns unter anderem, wie wir mit diesem vielleicht sehr enttäuschenden Weihnachtsfest umgehen können. Denn auch die Magier wurden in der Geschichte mehrfach enttäuscht. Aber sie nahmen trotz alledem jeden Funken wahr, bzw. an, der nach Hoffnung aussah. Wie schön wäre es, wenn wir es genauso tun könnten. Unseren Blick nicht auf die Verbote und Einschränkungen richten, sondern auf das, was Hoffnung schenkt und Enttäuschung verdrängt. „Doch was soll das sein?“ Wird jetzt der Ein oder Andere fragen. Die Antwort liegt auf der Hand: Jesus! Er ist der ursprüngliche Grund dieses Festes. Sein Geschenk an uns ist das Geschenk des ewigen Lebens, ohne Trauer, Schmerz und Leid. Ein Geschenk, das darauf wartet, ausgepackt zu werden. Doch wie kann ich dieses Geschenk auspacken? 

Ich möchte diese Frage anhand einer Geschichte beantworten: Ein Mann war in eine Grube gefallen und kam nicht mehr heraus. Plötzlich kam ein Börsenspekulant vorbei und sah die Grube. Schnell lief er zu ihr hin und sah, dass dort jemand hineingefallen war. Als der Mann in der Grube den Spekulanten sah, rief er zu ihm: „Können Sie mir bitte aus der Grube heraushelfen?“ Der Banker antwortete: „Ich habe gehört es kommt ein sehr starker Regen auf uns zu. Ich gehe davon aus, dass das Wasser ausreichen wird, um die Grube so weit zu füllen, dass Sie herauskommen.“ Bevor der Mann aus der Grube darauf reagieren konnte, war der Börsenspekulant bereits verschwunden.

Einige Stunden später erschien ein Bergbauarbeiter an dem Loch der Grube. Auch ihn bat der Mann um Hilfe. Der Bergbauarbeiter antwortete: „Sie müssen einen Schacht in die Wand der Grube nach oben graben. Dann kommen Sie bestimmt raus.“ Bevor der Mann in der Grube ihm mitteilen konnte, dass er nichts zum Graben hatte, war der Bergbauarbeiter schon weg.

20 Minuten später rief ein sehr einfach gekleideter Mann in die Grube hinunter: „Darf ich Sie aus der Grube rausholen?“ Ein Ja ertönt von unten. Darauf antwortet der Mann: “Warten Sie noch einen kleinen Moment. Ich hole schnell meine Leiter, komme zu Ihnen hinunter und helfe Ihnen aus der Grube raus.“

Beim Lesen dieser Geschichte wird mir eines klar: Ich bin der Mann in der Grube. Enttäuschungen, Verletzungen, Krankheiten, der Tod und vieles mehr haben mich dort hineingeworfen. Es gibt so viele Situationen, wo ich keinen Ausweg sehe und nicht alleine aus dem Schlamassel herauskomme. Wie froh bin ich in solchen Situationen, dass es dort jemanden gibt, wie der letzte Mann in der Geschichte und mich herausholt. Jesus ist dieser Mann für mich. Er begibt sich in meine ausweglosen Situationen hinein, indem er vor 2000 Jahren auf die Welt kam und bis heute ein Begleiter an meiner Seite sein will. Er hat sogar den Tod für mich überwunden und mich dadurch letztendlich für immer aus der Grube herausgeholt und will mir ein Leben schenken, dass so viel besser ist als dieses hier: Ohne Schmerzen, ohne Leid und Krankheit. Das Einzige was ich tun muss, um dieses Geschenk anzunehmen, ist wie der Mann in der Grube, auf Jesu Angebot mit „Ja“ zu antworten.

Ich bitte Sie, packen Sie dieses Geschenk aus! Das können Sie dadurch tun, indem Sie einen bekannten oder befreundeten Christen fragen, ob er Ihnen mehr von Jesus erzählen kann. Wenn Sie möchten, können Sie mir gern eine Email schreiben oder mich anrufen (Tel. Nr. auf Anfrage per Mail) und ich erzähle Ihnen mehr über das Baby in der Krippe, das die Welt veränderte.

Ich wünsche Ihnen von Herzen Gottes Segen.

Email: Marc-Aurel.Nerlich@adventisten.de

Advent in der Krise? – Teil 3 – Eine unglaubliche Geschichte

von Christian Mehnert

Weihnachten ist jedes Jahr auf’s neue eine besondere Zeit, der ein „Zauber“ innewohnt. Aber was ist es, was die Weihnachtszeit so besonders macht? Ist es die Jahreszeit, in der es früh dunkel wird und in der zum Teil von unglaublichen Lichtinstallationen von dezent bis zum Modell „Rummelplatz 4.0“ alle Abstufungen zu finden sind? Sind es die Weihnachtsmärkte und die geschmückten Geschäfte und Einkaufszentren? Sind es die alten Lieder und Geschichten?

All das spielt sicher mit hinein doch vieles davon ist eben in diesem Jahr nicht möglich. Wir sind gezwungen, uns auf das nötigste zu beschränken. Gerade heute haben wir erfahren, dass noch vor Weihnachten alles nicht wirklich Notwendige „heruntergefahren“ wird.

Wir beginnen uns zu Fragen, was denn das „wirklich Notwendige“ ist. Und jeder wird diese Frage etwas anders beantworten.

Ebenso dürfte es mit der Weihnachtsgeschichte aussehen. Was ist denn das Elementare an der Weihnachtsgeschichte?

Keiner von uns hat das Geschehen von damals live miterlebt. Und selbst die, die es damals gesehen haben, haben es aus ihrer Perspektive und in ihrer Lebenswirklichkeit erlebt. Eines dürften sie aber alle gleichermaßen so gesehen haben: Die Geschichte, die damals in Nazareth und in Bethlehem ihren Anfang nahm, ist schier unglaublich.

Da ist zunächst mal Maria, die Verlobte von Joseph, einem Zimmermann aus Nazareth. Ihr erscheint ein Engel. Nicht irgendein Engel, sondern einer der Erzengel. Gabriel, ein Bote Gottes, der Maria die Geburt Jesu ankündigt. Eine für sie unglaubliche Ankündigung. Sie erschrickt schon über das Erscheinen des Engels (wer würde das nicht), wundert sich über die seltsame Begrüßung („Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit Dir!“) und die Nachricht, die der Engel für sie hat, schlägt dem Fass den Boden aus: „Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben“ (Lukas 1, 31). Es dürfte uns nicht schwerfallen, nachzuvollziehen, dass sie Zweifel hat und berechtigterweise darauf hinweist, dass sie ohne „von einem Mann zu wissen“ nicht schwanger werden kann. Klärt sie den Engel Gabriel auf? Das ist schließlich nicht möglich, nach allem, was sie über das Schwangerwerden weiß und was logisch wäre. Der Engel nimmt sie ernst und erklärt ihr, wie es geschehen soll.
Am Ende nimmt sie die unglaubliche Botschaft an. Aber warum?  
Maria lebt in der Jüdischen Tradition und kennt die Geschichten des alten Testaments, in denen von unglaublichen Dingen und Wundern berichtet wird. Doch darauf nimmt der Engel gar nicht Bezug, sondern er weist sie auf Gottes Wirken in ihrer unmittelbaren Umgebung hin. Elisabeth, eine Verwandte Marias, war mit Ihrem Mann, dem Priester Zacharias, lange kinderlos geblieben. Sie galt als unfruchtbar und beide, Elisabeth und Zacharias, waren auch nicht mehr die Jüngsten. Der Engel berichtet Maria, dass auch diese unfruchtbare Frau schwanger sei. Er war ihrem Mann „auf der Arbeit“, also im Tempel, erschienen und hat ihm Elisabeths Schwangerschaft angekündigt. Auch der erschrak natürlich und auch ihm rief der Engel zu „Fürchte dich nicht, denn dein Gebet ist erhört worden“.
Maria macht sich auf den Weg, um Elisabeth zu besuchen. Warum bricht Maria auf? Vielleicht, um zu prüfen, ob das, was der Engel ihr gesagt hat, wirklich wahr ist? Ich glaube, dass das ein Grund gewesen sein dürfte. Und das ist auch mehr als verständlich. Beide, Maria und Elisabeth hatten etwas erlebt, was unglaublich war. Sie hatten Zweifel und haben sich vergewissern wollen.

Einige Zeit später brachte Maria ihren Sohn in Bethlehem zur Welt. In Bethlehem nicht, weil es dort eine besonders schöne Geburtsklinik befand und sie es sich ausgesucht hatten, dort zu gebären, sondern wegen einer Verordnung, einer Anordnung des Kaisers.

In dieser Gegend waren an diesem Abend Hirten auf dem Feld, die ihre Herde beschützten. Auch ihnen begegnet der Engel und auch sie erschraken und auch ihnen ruft der Engel zu … na, dreimal dürfen wir raten … genau: „Fürchtet euch nicht!“.
Der Engel verkündet ihnen die Geburt „ihres Heilands“. Auch die Hirten waren verstört, verängstigt. Auch von ihnen hatte noch niemand einen Engel gesehen. Und es blieb ja nicht bei nur dem Einen sondern die Bibel berichtet von „Heerscharen“ von Engeln und von hellem Licht und vom Gesang der Engel. Als das „Spektakel“ vorüber war und sie wieder einen klaren Gedanken fassen konnten, gingen die Hirten nicht zum Tagesgeschäft über. Das, was sie gerade erlebt hatten, war unglaublich und sie wollten sich davon überzeugen, dass das tatsächlich so stattgefunden hat. Sie machten sich auf den Weg nach Bethlehem und fanden alles so, wie es ihnen berichtet wurde. Sie waren so überwältigt von dem, was sie erlebt hatten, dass sie auf ihrem weiteren Weg jedem davon erzählten. Sie waren die ersten Pastoren der christlichen Kirche, könnte man sagen (lat. Pastor = Hirte). Pastoren, die im Übrigen schon damals ein Problem hatten, was wir auch heute kennen. Nämlich alle, denen sie davon erzählten, die es aber nicht selbst miterlebt hatten, waren sehr verwundert und hatten so ihre Schwierigkeiten zu glauben, was ihnen die Hirten erzählten. (Lukas 2, 18)

Es gibt noch eine weitere Geschichte im Leben Jesu, oder wohl besser „danach“, die ich noch aufgreifen möchte. Nach der Kreuzigung, dem Tod und der Auferstehung Jesu (schon wieder so eine unglaubliche Geschichte), erscheint Jesus seinen Jüngern, die sich in ihrer Angst und Verzweiflung verbarrikadiert hatten und nicht wussten, wie es weitergehen soll.
Bei dieser Begegnung fehlte aber neben Judas auch noch ein weiterer Jünger. Thomas, der unfairerweise heutzutage häufig der „ungläubige Thomas“ genannt wird. Thomas konnte den Erzählungen seiner Freunde nicht glauben. Er hatte gesehen, wie Jesus gefangen genommen wurde, verurteilt und hingerichtet. Er hat gesehen, wie er begraben wurde. Genau, wie alle anderen Jünger das auch gesehen haben. Und genauso wie der „ungläubige Thomas“ hatten alle anderen Jünger zuerst Angst und zugleich Zweifel. Jesus musste ihnen erst beweisen, dass er es wirklich ist, indem er ihnen seine Wunden der Folter und der Hinrichtung zeigt. „Ich bin es wirklich. Hier, fasst mich an und überzeugt euch selbst“.  (Lukas 24,38-39)
Und obwohl sie gläubige Männer waren, die regelmäßig in die Synagoge gingen und die Bücher der Propheten kannten, musste Jesus sie erst daran erinnern, dass die ganze Geschichte, die sie so verstört hatte, genau so geschehen musste. Ihre ganze theologische Ausbildung hatte ihnen in dieser existenziell herausfordernden Situation nichts genutzt.
Er sagte: „Es steht doch dort geschrieben. Der von Gott erwählte Retter muss leiden und sterben, und er wird am dritten Tag von den Toten auferstehen.“ (Lukas 24,46)
Das alles hatte Thomas nicht miterlebt und er wollte nicht seinen Brüdern glauben, wenn er es nicht selbst sehen würde. Jesus gewährt ihm das. Er nimmt seine Fragen ernst, begegnet ihm persönlich und nimmt ihm seine Zweifel.

Haben Sie auch Zweifel an den Berichten aus der Bibel? Ist das zu unglaublich oder widerspricht gar Ihrer Lebenswirklichkeit oder neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen? Das kann ich verstehen und auch Gott versteht das. Wir leben in einer Zeit und in einer Welt, die für uns voller Widersprüche steckt. Wenn wir auf die Geschichte blicken, und vielleicht besonders auf die Geschichte der Kirchen in dieser Welt, dann kommen uns Zweifel und es fehlt nicht an Argumenten, die Kirchen und „ihre Leute“ in Frage zu stellen.
Ich möchte Sie aber ermutigen, es Maria, den Hirten oder Thomas gleich zu tun. Machen Sie sich auf den Weg. Lassen Sie sich auf die unglaublichen Geschichten ein und unterziehen Sie sie einer „Lebensprüfung“.
Prüfen Sie nicht die Kirche oder die Menschen. Die haben Fehler gemacht und machen auch heute Fehler. Prüfen Sie Gott.
Als Christen glauben wir an Gott, der uns bis ins letzte Detail kennt. Und so kennt er auch unsere Vorbehalte, unsere Nöte, unsere Zweifel, von denen übrigens auch ein langjähriger Christ genauso wenig frei ist, wie jemand, der Gott vielleicht noch gar nicht kennt. Und in diesen Tagen, in denen wir mit Hadern und Zweifeln das Geschehen in dieser Welt beobachten, wir uns fragen: „Gott wo bist du?“, da nimmt Er uns ernst, ruft uns zu „Fürchtet euch nicht!“ und lässt sich darauf ein, dass wir ihn prüfen und hinterfragen, wenn wir es ehrlich meinen. „Wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, dann will ich mich von euch finden lassen…“ (Jer. 29, 13-14).

Wenn Sie die hier erwähnten Begebenheiten nachlesen möchten, dann können Sie das im Lukas-Evangelium tun.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete dritte Adventswoche.

Bleiben Sie gesund!

Gott befohlen!

Advent in der Krise? – Teil 2 – FRÖHLICHE WEIHNACHTEN?

von Johannes Vollmer

Advent in der Krise? –   Teil 2 – Fröhliche Weihnachten?

Ja es ist Weihnachtszeit und damit ist auch wieder die Zeit gekommen in der man Weihnachtslieder hört oder sie vielleicht selbst singt.

Mir ist dabei heute ein Lied eingefallen, dass so gar nicht in die Weihnachtszeit diesen Jahres passt.

Das Lied heißt „Fröhliche Weihnacht überall“.. Fällt ihnen bei dem Text dieses Liedes etwas auf? Es berichtet von der Fröhlichkeit zu Weihnachten.

Was denken Sie? Kann man das in diesem, so außergewöhnlichen Jahr, überhaupt singen?

In Zeiten, in denen so viele Menschen um ihr Überleben kämpfen müssen?

Und das in vielerlei Hinsicht: 
In den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen kämpfen täglich Menschen um ihr Leben und um das Leben anderer.

Andere wiederum bangen um ihre berufliche bzw. wirtschaftliche und damit finanziell verbundene Existenz und wissen nicht ob und wie sie überleben können.

Adventszeit in dieser Krise. Ja, wir stecken in einer Krise. Und nicht nur wir. Die ganze Welt steckt in dieser Krise.
Doch Krisen sind keine Erfindung des Jahres 2020. Überall in der Welt gibt es Katastrophen, diebis hin zu Kriegen führen, die wiederum unsagbares Leid verursachen. Fast immer durch Machtinteressen Einzelner herbeigeführt. 
Es gibt aber auch in unserem ganz persönlichen Leben Krisen in denen wir erstmal keinen Ausweg mehr sehen.

Doch was hat das mit der Adventszeit zu tun?

Das Wort „Advent“ kommt aus dem lateinischen und bedeutet so viel wie „Ankunft“.
Darum geht es auch in der biblischen Geschichte von Weihnachten, die sicherlich viele von uns kennen und die auf vielfältige Weise in der Adventszeit dargestellt wird.

Jesus, Gottes Sohn, kommt auf die Welt.

Maria war hochschwanger und ausgerechnet in dieser Zeit fällt dem Kaiser von Rom ein, sein Volk zählen zu lassen. Damit aber nicht genug. Denn jeder musste sich in seinem Geburtsort eintragen lassen. Joseph (der Mann von Maria), der in Nazareth wohnte musste somit nach Bethlehem reisen. Das sind ca. 130 km und das zu Fuß. Mit Glück hatte man wenigstens ein Reittier.
Das würde mich, wenn ich damals gelebt hätte, in eine Krise stürzen und zumindest großen Protest in mir hervorrufen. Aber damals gab es keine Demokratie, in der man das für und wider einer solchen Aktion diskutiert hätte.

Also machten sich Maria und Josef auf den Weg nach Betlehem, wo Jesus in einem Stall geboren wurde, da es keinen anderen Platz gab.

Gott schickt seinen Sohn Jesus auf diese Erde. Doch warum tut er das?

Er tut es aus Liebe zu uns Menschen die er, wie wir Christen es glauben, am Anfang dieser Welt wie alles was wir sehen und auch nicht sehen geschaffen hat.

Die Geburt von Jesus ist nicht nur eine Geschichte, die Weihnachten so emotional und romantisch macht und die wir nach diesen vier Wochen wieder vergessen können. Nein, es ist der Anfang einer gigantischen Rettungsaktion Gottes für uns Menschen.

Um das begreifen zu können, müssen wir den Bogen weiterspannen. Über Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten hinaus bis zu einem Neuanfang. Der Apostel Johannes beschreibt das in seinem Evangelium im Kapitel 3,16 kurz und knackig:

So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn gab damit alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. (Joh. 3, 16)

Als Gott die Menschen schuf, hat er sie als Wesen geschaffen, die frei denken und frei entscheiden können. 

Als der Mensch im Paradies vor die Wahl gestellt wird, sich für oder gegen Gott zu entscheiden, hat er sich gegen ihn entschieden. Mit schwerwiegenden Folgen wie wir bis heute sehen. (vgl. 1. Mos. 3)
Wenn wir die Bibel lesen, erfahren wir von vielen Krisen um einmal bei diesem Wort zu bleiben.

Aber Gott hatte, eben weil er seine Geschöpfe liebt einen Plan, um sie aus diesem Dilemma zu befreien. Dieser Plan beginnt mit der Weihnachtsgeschichte – dem ersten Advent, der ersten „Ankunft“ seines Sohnes und endet mit dem zweiten Advent, der zweiten „Ankunft“ Jesu am Ende der Zeiten mit einem Neuanfang. Davon berichtet die zweite „Hälfte“ der Bibel das „NeueTestament“.

Weil Gott jedem Menschen dieses Angebot der Rettung macht, möchte er eine persönliche Beziehung zu uns Menschen. Zu mir und zu Ihnen, wie wir es schon im ersten Teil unserer Themenreihe gelesen haben. Eine Beziehung die in jeder Situation trägt, ganz besonders in Krisenzeiten.

Warum brauchen wir Rettung und wie sieht sie aus?

Wie wir erfahren haben, hat sich der Mensch gegen Gott entschieden. Das hat zur Folge, dass unser Leben nicht mehr, wie einmal gedacht, in Gemeinschaft mit Gott verläuft und ewig dauert, sondern zeitlich begrenzt mit dem Tod endet. So hat Gott das von Anfang an nicht gewollt.

Er schickt seinen Sohn in unsere Welt. Jesus bleibt nicht klein sondern er wächst heran und erkennt und verwirklicht seine Aufgabe, die er von Gott, seinem Vater erhalten hat. Nach dem er den Menschen durch sein Leben gezeigt hat, wie sehr Gott die Menschen liebt und das beste für sie will, geht er soweit, dass er am Kreuz stirbt und damit unser Versagen, unsere Schuld, unsere Trennung von Gott sühnt. Deshalb müssen wir es nicht mehr tun. Damit ist die Trennung zwischen Mensch und Gott wieder aufgehoben. Jesus bleibt aber nicht im Grab, sondern wird am Ostersonntag von Gott wieder zum Leben erweckt und kehrt zurück zu ihm. Sein Auftrag auf dieser Erde ist erfüllt. 

Die Bibel sagt, dass diese Rettung jedem gilt, Ihnen und mir. Voraussetzung ist, dass wir Menschen das in Anspruch nehmen wollen und an ihn, Gott, den Schöpfer und Retter glauben. So wie es der obige Bibeltext sagt. Dann steht einem ewigen Leben nach dem zweiten Kommen Jesu nichts mehr im Wege.

Das ist die frohe Botschaft von Weihnachten, die nicht nach dem Fest endet, sondern weit darüber hinaus geht.

Das alles will uns Mut machen auch in schwierigen Zeiten nicht den Mut zu verlieren, sondern darauf zu vertrauen dass es einen Gott gibt, der es gut mit uns meint, der alles zu einem guten Ende bringt.

Ich bin zuversichtlich, dass wir aus der Krise die uns in dieser Zeit so intensiv beschäftigt und uns viele Sorgen bereitet wieder herauskommen werden. Und vielleicht können wir auch aus dieser Krise lernen wie wir so einiges besser machen können.

Und vielleicht können wir auch vom Sinn der Weihnacht etwas lernen und nicht nur die Ware sondern die Wahre Weihnacht feiern – so gerade in dieser Krise.

In diesem Sinne wünsche auch ich Ihnen eine gesegnete Adventswoche und würde mich freuen, wenn sie auch nächste Woche wieder dabei sind wenn es heißt:

Advent in der Krise? Teil 3 – „Eine unglaubliche Geschichte“

Alles Gute!

Gott segne Sie!